Honorarinformation

I.  Erstberatung


a) Anwaltskosten fallen bereits mit der ersten Beratung an. Die Kosten einer Beratung liegen bei 190,00 Euro zzgl. 19 % Mehrwertsteuer. Ist mit der Erstberatung ein schriftlicher Rat verbunden, so liegen die Kosten bei 250,00 Euro zzgl. 19 % Mehrwertsteuer.

 

b) Sofern eine Rechtsschutzversicherung vorliegt, besteht die Möglichkeit, dass diese die Kosten übernimmt, sofern und soweit

  • der Bereich durch die Rechtsschutzversicherung abgesichert ist,
  • keine Selbstbeteiligung vereinbart ist,
  • die Rechtsschutzversicherung nicht evtl. die Kosten kulanzhalber übernimmt.

 

Die Kanzlei Dr. Fritz übernimmt für Sie gerne - ohne Gewähr -  und nach Zahlung eines Vorschusses auf die Beratungsgebühren die Anfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten, erhält der Versicherte den angezahlten Vorschuss am Tag der Zusage umgehend zurück.


c) Der Vollständigkeit halber sei darüber aufgeklärt, dass Beratungshilfe in Betracht kommt, sofern die Beratungsperson nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die für eine Beratung oder Vertretung erforderlichen Mittel nicht aufbringen kann (i.d.R. Bezieher von Sozialhilfeleistungen; sonstige Personen mit geringem Einkommen).  Rechtsschutzversicherte, Gewerkschaftsmitglieder; Mieterverein, etc. erhalten keine Beratungshilfe.

Achtung: Das Beratungshilfegericht kann die Erteilung nachträglich wieder aufheben, wenn aufgrund der Beratung etwas erlangt wird oder wenn von falschen Voraussetzungen ausgegangen wurde.

 

Bonus:

Die Kanzlei Dr. Fritz berechnet dann keine Beratungskosten, wenn es zu einer außergerichtlichen Vertretung kommt und Kosten gem. Ziff. II anfallen.

 

Bonus:

Die Kanzlei Dr. Fritz berechnet für die Deckungsschutzanfrage keine Gebühren.

 

II. Außergerichtliche Vertretung

 

a) Die Kosten der außergerichtlichen Vertretung eines Rechtsanwalts berechnen sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).  Die Berechnung erfolgt anhand des Gegenstandswertes (Hinweis gem. § 49b BRAO).

 

b) Alternativ kann mit dem Anwalt eine Vereinbarung geschlossen werden, die eine Pauschalgebühr oder eine Berechnung nach aufgewandten Stunden vorsieht. Sprechen Sie den Anwalt hierauf im ersten Beratungsgespräch darauf an!


c) Auch hier besteht die Möglichkeit, dass eine Rechtsschutzversicherung eingreift oder Sie Beratungshilfe erhalten. Es gilt das zu Ziff. I. Gesagte.

 

 

III. Gerichtliche Vertretung


a) Auch im Rahmen der gerichtlichen Vertretung entstehen Kosten. Auch hier berechnen sich die Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Berechnung erfolgt ebenfalls anhand des Streitwerts (Hinweis gem. § 49b BRAO).


b) Auch hier besteht die Möglichkeit eine Gebührenvereinbarung zu schließen, wobei aber aus wettbewerbsrechtlichen und berufsrechtlichen Gründen keine Vergütung vereinbart werden darf, die unter den gesetzlichen Gebühren liegen. Einzige Ausnahme stellt die Erfolgshonorarvereinbarung dar, die möglich ist, wenn der Mandant andernfalls von der Verfolgung des Rechtsstreits abgehalten werden würde und wenn keine Rechtsschutzversicherung besteht, Prozesskostenhilfe oder sonstige Leistung durch Dritte gewährt wird. Besprechen Sie die Möglichkeit mit Ihrem Anwalt, wenn Sie darüber nachdenken.


c) Ferner besteht die Möglichkeit der Kostentragung durch die Rechtsschutzversicherung. Dies gilt ist insbesondere dann sehr wahrscheinlich, wenn die Rechtsschutzversicherung bereits Deckungsschutzzusage für die außergerichtliche Tätigkeit erteilt hat.


d) Es besteht außerdem die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe, die dann eingreift, wenn die Klage nicht mutwillig ist, die Klage aussichtsreich ist und der Antragsteller nicht die notwendigen wirtschaftlichen Mittel besitzt, die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Aber Achtung:

•Bereits die Beantragung der Prozesskostenhilfe löst Kosten aus, die vom Antragsteller zu tragen sind, sofern und soweit die Prozesskostenhilfe nicht bewilligt wird.

•Selbst bei Gewährung der Prozesskostenhilfe sind im Fall des Unterliegens im Hauptsacheverfahren die Kosten des Gegners zu zahlen.

•Das Gericht kann u.U. bei Gewährung von Prozesskostenhilfe verlangen, dass der Antragssteller die Kosten des Verfahrens in Raten abzahlt. Dies kann auch nachträglich im Rahmen der Überprüfung erfolgen.

 

e) Zudem besteht die Möglichkeit der Prozesskostenfinanzierung durch einen Prozessfinanzierer. Dieser finanziert u.U. einen Rechtsstreit ab einem bestimmten Streitwert,

wenn entsprechende Erfolgsaussichten vorhanden sind und natürlich unter Beteiligung an dem durch das Verfahren Erlangten. Auch hier klärt Sie die Kanzlei Dr. Fritz gerne auf.


Für Rechtsmittel und Rechtsbehelfe gilt das Gleiche.

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Rufen Sie uns an unter +49 831 / 930 6564-0 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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Poststraße 4
87435 Kempten (Allgäu)

 

Tel.: 0831/930 6564-0

Fax: 0831/930 6564-9

 

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